Letztens habe ich mich mal wieder gefragt, wie viele von meinen Dingen ich eigentlich wirklich brauche.

Tatsächlich stelle ich immer wieder fest, dass ich selbst mit meinem reduzierten Besitz immer noch viel zu viele Gegenstände in meinem Auto habe. Manchmal finde ich beim Aufräumen Sachen wieder, von denen ich vergessen hatte, dass ich sie überhaupt besitze.

Das ist der Beweis dafür, dass ich selbst bei den hunderten Gegenständen in meinem Auto nicht in der Lage bin, den Überblick zu behalten.

Genau wie in einer Wohnung oder einem Haus gibt es auch im Auto die “Ach, das könnte ich ja mal irgendwann gebrauchen”-Ecken. Eine Ramsch-Schublade, ein Kellerraum oder ein Dachboden im Miniformat. Gleiches System – nur viel kleiner.

Erstaunlich, oder?

Es ist ein immer wiederkehrendes Muster. Auch wenn man es einmal durchschaut hat, heißt das noch lange nicht, dass man es für alle Ewigkeiten umgesetzt bekommt. Im Gegenteil. Man darf sich immer wieder die gleichen Fragen stellen:

Brauche ich das oder denke ich nur dass ich es brauche? Wie häufig benutze ich es wirklich? Hänge ich nur daran oder hat es einen reellen Nutzwert für mich?

Ich klassifiziere Gegenstände gerne mit ihrem Nutzwert. Für mich ist es die einzige sinnvolle Bewertung eines Gegenstandes nach dessen Geldwert und dessen emotionalen Wert.

Alles, was ich nicht oft genug in der Hand habe, sollte gehen. So die Theorie. Die Praxis ist oft komplizierter.

Manchmal hilft es, das Pferd von hinten aufzuzäumen: Wenn du 4 Wochen lang beobachtest, welche Dinge du wirklich benutzt, wirst du erstaunt sein, wie wenige es wirklich sind.

Auf den Bildern ist mein Ergebnis zu sehen. Alle meine nützlichsten Dinge passen in einen 35 Liter Handgepäckrucksack.

Wie sieht das bei dir aus?


Wenn du Lust hast, mehr über Minimalismus on the road zu erfahren: Wir haben im DZN Live bei den Dachzeltnomaden darüber gesprochen:

Thilo

My home is a car. My bedroom is a rooftop tent, my kitchen is in the trunk and my office is located on the back seat of my 2011 Ford Mondeo station wagon. Since 2016 I am travelling all around Europe. But this is just the beginning...

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